Mauern

Gartenmauern
Mauern im Garten erfüllen vielfältige Aufgaben. Sie können den Garten abgrenzen, als Sichtschutz, Windschutz, Gestaltungselement oder zur Gliederung der Gartenfläche dienen. Gartenmauern bilden Räume und werden zur Hangsicherung eingesetzt. Sie haben ihren Platz sowohl im Öko-Garten als auch im architektonisch modernen Garten.

Natursteine das älteste Baumaterial
Als dekorative Elemente im Garten sowie zum Bau von Trockenmauern und Hochbeeten eignen sich unregelmäßige- von der Natur geformte Blöcke oder Platten. Ein schöner Naturstein ist ein ideales Gestaltungselement für den Garten, als Monolith, zur Teichdekoration oder im Steingarten, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Als glatt behauene Blöcke oder Platten eignen sich Natursteine auch bestens zum Wege- und Terrassenbau, z.B. Quarzit, Porphyr, Basalt, Sandstein.

Wir setzen auch Natursteine aus unserer näheren Umgebung ein, z.B rötlicher Quarzit aus dem Soonecker Steinbruch gegenüber Lorch oder  den grau-grünlichen Serizitgneis aus dem Steinbruch bei Fischbach. 

Trockenmauer aus Naturstein
Als Material für eine Trockenmauer sind Natursteine, z.B. Sandstein, Serizitgneis, Grauwacke, Muschelkalk oder Quarzit geeignet. Sinnvoll ist es, Steine aus der näheren Umgebung zu nutzen, um lange und unwirtschaftliche Transportwege zu vermeiden. Eine Trockenmauer wird immer ohne Mörtel und Beton gebaut. Die Fugen werden nicht mit Zement oder Kalkmörtel verfugt, sondern bleiben offen und sind daher ökologisch sehr wertvoll.

Trockenmauerwerke sind wichtige Biotope für zahlreiche Pflanzen und Tiere. In den Fugen findet man besondere Pflanzengesellschaften, die sich an extreme Standortbedingungen angepasst haben. Sie bieten des Weiteren einen wertvollen Lebensraum für verschiedene wärmeliebende Tierarten, beispielsweise für Eidechsen, Erdkröten und Wildbienen.

Noch heute sind Trockenmauern im Weinbergbau zu sehen, wo sie jahrhundertelang zur Terrassierung der recht steilen Weinberge gebaut wurden.

Ein Stein aus einem Steinbruch in direkter Nähe ist meist günstiger und passt besser ins Landschaftsbild als solche, die aus weit entfernten Gebieten stammen.
Eine Bepflanzung der Mauer ist ebenfalls möglich, da die Fugen nicht mit Mörtel ausgefugt sind, lediglich beim Aufbau sind die Stoßfugen entsprechend breiter auszubilden.

Bei der Pflanzenauswahl sind die Boden- und Lichtverhältnisse zu beachten, um schon nach 1-2 Jahren einen guten Bewuchs zu realisieren. Für eine sonnige, trockene Mauer eignen sich: Blaukissen, Hornkraut, Steinkraut, Sedum-Arten, Glockenblumen, niedrige Nelken, Thymian, Rosenschleierkraut, Phlox.
Für eine Mauer in schattigen, eher feuchten Garten-Lagen eignen sich z.B. Farne, Steinbrech, Lerchensporn, Storchenschnabel, Zimbelkraut, Hauswurz.

Mauer aus Betonwerkstein
Mittlerweile gibt es ein gutes Angebot an natürlich wirkenden Mauersteinen aus Beton.

Diese Mauern sind in der Regel kostengünstiger zu erstellen als

Natursteinmauern. Aufgrund der gleichmäßigen Steingrößen ist  der Zeitaufwand beim Mauerbau geringer, dadurch werden Kosten gespart.

Gabionen
Eine Gabione ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb. Gabionen können als Stützmauer oder Gestaltungselement eingesetzt werden. Sie werden

auch als Alternative zu Fertigteilen oder festen Mauern aus Steinen oder Beton verwendet.

Bilder:

Hochbeet aus Naturstein
Ein Hochbeet aus Kalkstein wird angelegt


Trockenmauer
Trockenmauer aus Serizitgneis. Die Bruchsteinen sind aus ortsnahem Steinbruch.

Lichtschacht
Lichthof / Schacht nach der Umgestaltung. Trockenmauer aus Jura-Kalkstein. Der Blick aus dem Fenster macht wieder Spaß.

Betonmauer
Mauer aus Betonstein in Granitoptik.

Betonmauer
Betonmauer zur Abgrenzung des Grundstückes mit mediterranem Flair.






Gartengestaltung Vogel